Dienstag, 2. September 2014

Busfahren in Kyoto

Über japanische Öffis hört man meist nur, dass sie überfüllt sind und die Leute hinein gestopft werden. Letzteres habe ich noch nicht erlebt. Und bis jetzt waren sie nicht voller als Augsburger Ersatzbusse.

Japan hat eine etwas andere Busfahrkultur. Eingestiegen wird hinten und bezahlt beim Aussteigen an der Vordertür. Sitzplätze gibt es nicht ganz so viele wie in Augsburg. Das größte Problem ist jedoch ein anderes: der Platz der Sitze ist deutlich geringer. Zwischen Vordersitz und Sitzlene reicht nicht aus damit ich mich setzen kann. Die Haltestange für sehende Passagiere ist auch nur auf 190cm Höhe. Es sah wohl sehr lustig aus, als ich mich versucht habe in einen kleinen Sitz zu zwängen und als das nicht gelungen ist, mir den Kopf angeschlagen habe. Jetzt bin ich vorgewarnt.

Die Busse sind durchweg sauber und jeder hat funktionierende zweisprachige Anzeigen. Daran sollte sich die SWA ein Beispiel nehmen. Mit dem One-Day-Bus-Pass sind die Busse in Kyoto ein günstiges Fortbewegungsmittel, wenn auch kein großes. Und zuletzt sollte man nicht vergessen, dass in Japan auf der falschen Seite gefahren wird. Es lohnt sich also die Straßenseite zu wechseln, wenn man in die richtige Richtung will.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen