Heute sind wir in Tokyo, dem größten zusammenhängenden urbanen Gebiet der Welt angekommen. Es ist in 23 Verwaltungsgebiete aufgeteilt, die man schon selbst als verschiedene Städte auffassen könnte. Wir haben uns im altstädtischen Ueno nieder gelassen und von dort aus den Asakusa-Tempel besucht. Um den Tempel herum verläuft ein ganzes Viertel an Souvenirläden. Überhaupt gibt es in Tokyo nichts noch so bizarres oder nutzloses, das man nicht kaufen könnte. Das haben wir auch empfunden, als wir im Anschluss die Akihabara Elektric-City erkundet haben. In diesem Gebiet gibt es einen Computer/Elektronik/Spiele/Manga-Laden nach dem anderen. Wir haben einen zufällig ausgewählten Laden näher untersucht und dabei über eine Stunde in den 8 Stockwerken verbracht. So viel schräges Zeug gab es zu entdecken. Abends haben wir uns erst in ein komisches „italienisches" Restaurant verirrt, das zur mit Cammembert belegten Pizza Honig serviert. Weil die Portionen zu klein waren, sind wir noch in ein Fastfood-Nudellokal. Man bestellt dort, indem man an einem Automaten einen Gutschein kauft, den man an der Theke gegen Essen einlöst. Wir waren mutig und haben alle Gerichte ohne Bilder und englische Beschreibung gewählt. Wir wurden nicht enttäuscht.
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