Hiroshima ist zerstört, man kann dort nicht hin. - So das Ergebnis unseres sprachbarrikadierten Gesprächs mit der Dame an der Rezeption des letzten Hostels. Das wollten wir aber genauer wissen und sind kurzerhand dorthin gefahren. Was kann das bisschen Überschwemmung im August schon einer Stadt anhaben, die die Atombombe überstanden hat. Zwei Stunden Fahrt im Shinkansen (Schnellzug) und schon waren wir da. Dort haben wir den Friedenspark angesehen und eine Ruine, die symbolisch an das Schicksal der Stadt im zweiten Weltkrieg erinnern soll. Zufällig sind wir auf eine japanische Kopie des Oktoberfests gestoßen. Es gab Hofbräu, Spaten, Franziskaner und es war eine rießen Gaudi, zu sehen wie die Leute zu deutschen Schlagern Polonaise tanzten. Bei den Preisen allerdings hörte der Spaß auf: Eine Mass Bier kostet hier so viel wie eine Übernachtung im Hostel und etwa doppelt soviel, wie auf dem original Oktoberfest. Also haben wir uns im Supermarkt gegenüber eingedeckt und uns eben mit günstigem japanischen Bier eingedeckt.
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