Mittwoch, 3. September 2014

Challenge Accepted!

Frei nach dem Leitspruch von Dr. Cooper bekommt unsere Reise eine weitere Facette, um Besonderes in Japan zu entdecken: die Challenge. Sie hat die folgenden Spielregeln:
Jeder Spieler kann jeden andren oder andere zu jeder Zeit herausfordern. Dann startet die Challenge. Gewählt wird zwischen Food- oder Drink-Challenge. Sie wird an den Orten ausgeführt, an denen Lebensmittel oder Getränke zu kaufen sind.
Besonders beliebt sind die allgegenwärtigen 100-Yen-Getränkeautomaten. Man nennt eine Zeile und eine Spalte ohne den Automaten gesehen zu haben.  Das damit bezeichnete Getränk muss getrunken werden. Jeder Mitspieler muss ebenfalls ein Getränk kosten. Neben Getränkeautomaten gibt es auch Automaten für Eis oder Nudeln. Als alternativer Austragungsort kann z.B. auch ein Supermarkt verwendet werden.
Eine Besonderheit dabei ist, dass wir keine Etiketten lesen können. Fast alles ist hier ausschließlich in japanisch beschriftet. Dadurch weiß man erst, was man hat, wenn man reinbeißt. Ergebnisse sind: ein salziger Erbsen-Snack, kleine beißende Auberginen (Deren japanischen Namen wurde bereits in einem anderen Eintrag erwähnt.), kleine saure Früchte, blaues Wassereis (schmeckte in etwa wie das Boom-Boom-Eis.), salzige Erbsen, Schokoladen-Doughnuts, der nicht süß war, einen grünen Bohnen-Doughnut und diverse Getränke, die von kalten Tee bis zu klebrig süßen Fruchtlösungen reichen. Die größten Herausforderungen warten unserer Erfahrung nach in der Gemüseabteilung warten.
Auf jeden Fall wird es damit nie langweilig, wenn man einen Supermarkt betritt. Im Einkaufskorb kann schon die nächste gute oder böse Überraschung landen.

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