In der Außenregion Arashiyama von Kyoto liegt der Berg "Iwata-yama". Dessen Geheimnis zu lüften, war unsere heutige Aufgabe. Begonnen hat unsere Odyssee am Bahnhof von Kyoto. Dieser wies uns den Weg, jedoch in einer Sprache, die wir nicht verstanden. Nach einigem Beratschlagen entschieden wie uns glücklicherweise für den richtigen Weg.
In Arashiyama angekommen, kämpfen wir uns durch die Horden der Touristen, schlugen uns durch einen magischen Bambuswald, bestiegen Berge, durchquerten Täler und erreichten zuletzt den Berg "Iwata-yama". Bei der Besteigung begegneten wir alten Weggefährten, die wir im Lager kennen gelernt hatten. Wir verbündeten uns und bestritten gemeinsam den gewundenen Pfad zur Spitze.
Oben angekommen, erkannten wir das Geheimnis von Monkey Mountain: die speziellen Kampfkünste der Affen. Durch genaues Beobachten ihrer Bewegung aus nächster Nähe studierten wir ihre Abläufe und Schrittfolgen. Bis auf wenige Zentimeter näherten wir uns ihnen. Damit entging uns kein Detail.
Schließlich jedoch wandten sie sich gegen uns und wir mussten in einer Hütte Zuflucht suchen. Sie attackierten die Hütte und wir mussten ausharren, bis sich der Ansturm gelegt hat. Das stellte keine große Herausforderung da, weil die Räumlichkeit klimatisiert war und kostenfreies WLan bot. Mit geschickten Ablenkungen durch geworfene Erdnüsse bahnten wir uns einen Weg aus unserem Versteck in Richtung Abstieg.
Am Fuße des Berges endete unsere Queste. Die Gruppen trennten sich und jeder bekam seine Erfahrungspunkte und die Fähigkeit des Affenkriegers. Wir rüsteten uns für die nächste Instanz: die Prüfung am Berg der 10.000 Tore.
In dieser Instanz galt es, die 10.000 Troji-Tore des Fushimi-Inari-Schreines zu bezwingen. Der Anfang des Aufstiegs fiel uns noch leicht. Die Sehenswürdigkeiten waren trotz der Menge an Touristen schön anzusehen und die unglaubliche Anzahl der Troji-Tore machte Lust auf mehr. Die verwinkelten Abschnitte des Areals mit vielen kleinen Schreinen luden zum Erkunden abseits unserer Queste ein. Jedoch war unsere Gruppe schon geschwächt. Die zweite große Herausforderung an einem Tag zeigte deutliche Spuren. Von umkehren und aufteilen wurde gesprochen. Auf den verschiedenen Karten war der Weg noch weit. In der Gruppe waren wir uneins über den Maßstab uns die Richtigkeit der Karten. Die Gruppe stand vor dem Auseinanderbrechen.
Kurz vor der Auflösung wurden neue Schutzzauber gewirkt, Kampfschreie entfacht uns Motivationsreden geschwungen. Somit schaffte unsere Gruppe die Etappe bis zum nächsten Lager. Dort wurden wir mit einer wundervollen Aussicht über Kyoto und mit einer Stärkung aus Bento-Boxen und Erdnüssen. Zugleich lüfteten wir das Geheimnis der Karten. Sie waren weder im richtigen Maßstab noch gaben sie unsere Position richtig an. Damit hatten wir leider keinen Hinweis, welcher der vier Wege, die vor uns lagen, nach unten führten.
Unsere erste Wahl führte in eine Sackgasse. Der zweite war ein schöner Rundweg, jedoch etwa so lange wie der Aufstieg war. Er führte zum dritten Weg unseres Lagers. Nach Adam Riesling musste der verbleibende Weg nach unten führen. Diesen schlugen wir ein. Inzwischen war es dunkel und die Troji-Tore wurden beleuchtet und erstrahlten in orange welches sehr schnell in schwarz überging. Mit den schwarzen Schriftzeichen, mit denen jedes Tor auf einer Seite überzogen ist, ein herrlicher Anblick. Wir machten uns weiter auf den Weg nach unten. Wir plagten uns nicht mehr so sehr, jedoch war es noch ein gutes Stück.
Am Ende des Pfades war es spät und unsere Füße müde. Die Instanz der 10.000 Tore war geschafft, die Erfahrungspunkte eingesammelt und durch diese beiden Instanzen gibt es mindestens 5 Punkte auf Konstitution. Level Up!
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