Mittwoch, 17. September 2014

Tokyo2

Heute sind wir früh aufgestanden, um das geschäftige Treiben auf dem Fischmarkt in Tsukiji zu bestaunen. Begleitet hat uns heute ein junger Engländer namens Robby. Dort haben wir das wahrscheinlich frischest zubereitete Sushi unseres Lebens gegessen. Das ist gut so, denn es enthielt unter anderem Thunfisch, Tintenfisch, Garnele, Seezunge und andere Meeresfrüchte, die wir nicht einmal benennen konnten und zwar alles roh. Ab 9 Uhr wurde die Markthalle dann für Touristen geöffnet und wir konnten die Waren selbst bestaunen. Hier gibt es wirklich alles, was sich im Meer tummelt und die Halle ist riesig. Darauf haben wir das Rathaus in Shinjuku betreten. Oben im 45. Stock hat man eine tolle Aussicht über die Stadt. Danach war mal wieder eine Kunstausstellung dran, die Kaja uns geschickt als Technik-Museum verkauft hat. Es handelt sich um das NTT-Comunication-Center in Meiji Jinguame. Hier werden interaktive Installationen moderner Technik gezeigt. Besonders eindrucksvoll waren der Kugelschreiber, der von alleine zeichnet (Man musste nur mit dem Finger darauf achten, dass er nicht umkippt.), das mit Blitzlicht beleuchtete Karussel, das Drahtfiguren zum Leben erweckte und der echolose Raum, in dem man unerwartet unbekannte akkustische Effekte wahrnehmen konnte. Anschließend haben wir das Harajuku-Viertel erkundet, das für seine ausgefallene Mode bekannt ist. Es gab einen Laden, in dem T-shirts mit wahllosen und häufig ungewollt amüsanten deutschen Texten angeboten wurden: ,,Polarer Bär" z.B. Wir haben uns auch in einen Spielzeugladen gewagt, wo Kaja von einem japanischen Jungen zum Roboter-Duell herausgefordert wurde. Diesen Laden haben wir wegen schriller Musik und Augenkrebs allerdings wieder umgehend verlassen müssen und haben uns in die Roppongi Hills aufgemacht. Dort lud ein mit kunstvollen Skulpturen gesäumter futuristischer Gebäudekomplex zum flanieren ein. Abends gabs Essen beim Inder. Davon gibt es viele in Tokyo. Fisch hatten wir schließlich für heute schon genug.




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